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<title>Medea (Guarnieri)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Medea (Guarnieri)</span></h1>
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<tbody><tr>
<th colspan="2" style="background: lavender; color: black;">Operndaten
</th></tr>
<tr>
<td style="width: 40%;">Titel:
</td>
<td><b>Medea</b>
</td></tr>




<tr>
<td>Form:
</td>
<td>Video-Oper in drei Teilen
</td></tr>
<tr>
<td>Originalsprache:
</td>
<td>Italienisch
</td></tr>
<tr>
<td>Musik:
</td>
<td><a href="Adriano_Guarnieri_(Komponist)" title="Adriano Guarnieri (Komponist)">Adriano Guarnieri</a>
</td></tr>


<tr>
<td>Literarische Vorlage:
</td>
<td>Euripides: <i><a href="Medea_(Euripides)" title="Medea (Euripides)">Medea</a></i>
</td></tr>
<tr>
<td>Uraufführung:
</td>
<td>18. Oktober 2002
</td></tr>
<tr>
<td>Ort der Uraufführung:
</td>
<td>Palafenice, Venedig
</td></tr>
<tr>
<td>Spieldauer:
</td>
<td>ca. 1<span style="white-space:nowrap;"><span style="display:inline-block; width:0.167em;">&nbsp;</span></span>½ Stunden
</td></tr>
<tr>
<td>Ort und Zeit der Handlung:
</td>
<td>griechische Mythologie
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background: lavender; color: black; text-align: left;">Personen
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2">
<ul><li><a href="Medea" title="Medea">Medea</a>: drei Frauenstimmen
<ul><li>Medea 1 (<a href="Sopran" title="Sopran">Sopran</a>)</li>
<li>Medea 2 („voce leggera“)</li>
<li>Medea 3 (<a href="Alt_(Stimmlage)" title="Alt (Stimmlage)">Alt</a>)</li></ul></li>
<li><a href="Iason" title="Iason">Giasone</a> (<a href="Countertenor" title="Countertenor">Countertenor</a>)</li>
<li><a href="Chor_(Musik)" title="Chor (Musik)">Chor</a>: 14 Soprane, 12 Alte, 8 <a href="Tenor" title="Tenor">Tenöre</a>,<br> 6 (4) <a href="Bass_(Stimmlage)" title="Bass (Stimmlage)">Bässe</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p><b>Medea</b> ist eine Video-<a href="Oper" title="Oper">Oper</a> für Soli, Chor, Orchester und Live-Elektronik in drei Teilen von <a href="Adriano_Guarnieri_(Komponist)" title="Adriano Guarnieri (Komponist)">Adriano Guarnieri</a>, deren Libretto frei von der Tragödie <i><a href="Medea_(Euripides)" title="Medea (Euripides)">Medea</a></i> des <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a> inspiriert ist. Sie wurde am 18. Oktober 2002 im Palafenice in Venedig uraufgeführt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung">Handlung</h2></div>
<p>Die Oper folgt nicht der äußeren Handlung der antiken Vorlage, sondern zeigt die Seelenvorgänge der Titelfigur wie eine Abfolge von Erinnerungen. Die einzelnen Episoden – die <a href="Argonautensage" title="Argonautensage">Argonautenfahrt</a> nach <a href="Kolchis" title="Kolchis">Kolchis</a>, Medeas Beziehung mit Giasone, der Raub des <a href="Goldenes_Vlies" title="Goldenes Vlies">Goldenen Vlieses</a>, Giasones Werbung um die korinthische Prinzessin und Medeas Kindesmord – werden lediglich angedeutet. Da Euripides Medea in einem Vers „drei Antlitze“ zuschreibt, ist sie hier durch drei verschiedene Frauenstimmen repräsentiert.
</p><p>Am Anfang der Oper steht ein Gebet an die Sonne und die Erde – ein wiederkehrendes Motiv, das Medeas Naturglauben versinnbildlicht, der ihr ihre Macht verlieh und den sie durch die Reise nach <a href="Korinth" title="Korinth">Korinth</a> verlor. Dort ist sie nicht mehr Priesterin, sondern nur noch Ehefrau und Mutter. Sie sehnt sich nach ihrer verlorenen Liebe zu Giasone, dem sie in die Fremde gefolgt ist. Auf seine neue Hochzeit reagiert sie mit Zorn. Nach ihrer Verbannung aus Korinth fleht sie darum, einen weiteren Tag bleiben zu dürfen. Sie fürchtet die Einsamkeit, doch der Chor besteht darauf, dass sie das Land verlässt.
</p><p>Giasone tritt erst im zweiten Akt auf. Die ersten Sequenzen beziehen sich auf die Entwicklung seiner Liebesbeziehung mit Medea. Es folgen die Erinnerung an den Diebstahl des Vlieses und die Morde an seinem Bruder und den Kindern. Sein früheres heldenhaftes Leben entschwindet ihm wie ein Traum. Das Paar hat sich voneinander entfremdet.
</p><p>Zu Beginn des dritten Akts versucht Medea vergeblich, ihre einstigen Kräfte wiederzugewinnen. Der Gedanke an ihre toten Kinder überwältigt sie und hindert sie daran, ihre Verbindung mit der Natur wiederherzustellen. Sie kann die Stimmen der Sonne und der Erde nicht mehr erkennen. Giasone kann sich mit dem Tod der Kinder nicht abfinden. Medea sehnt sich nach ihren Berührungen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>1.1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gestaltung">Gestaltung</h2></div>
<p>Guarnieris <i>Medea</i> wurde als innovatives multimediales Werk in „der wahren und neuen Sprache unseres Jahrhunderts“ beschrieben. Es gibt keine nachvollziehbare Handlung. Der Text beschränkt sich darauf, die bereits in der Musik selbst enthaltene Dramaturgie in Chören, Sologesängen und Instrumenten symbolisch zu vertiefen.<sup id="cite_ref-emavinci_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-emavinci-3"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er ist zwar von Euripides inspiriert, enthält aber keine direkten Verweise auf die antike Tragödie. Durch den Verzicht auf sämtliche deskriptiven Elemente reduzierte Guarnieri ihn auf ein reines Seelendrama über Grundwerte wie Liebe, Familie oder Heimat. Auch die Bühne und die Videos bleiben größtenteils abstrakt.<sup id="cite_ref-giornaledellamusica_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-giornaledellamusica-4"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nur vereinzelt gibt es Anspielungen an das alltägliche Leben wie ein Wohnzimmer oder eine Küche mit einem dampfenden Topf. Medeas Kinder spielen zeitweise mit einem Boot. Eine besondere Rolle spielen blutige Rottöne, beispielsweise in der Farbe von Medeas Robe oder der Blätter der Bäume.<sup id="cite_ref-unita_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-unita-5"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Dramaturgie entwickelt sich aus der Verbindung einfacher Gesten mit Videos und einem komplexen räumlichen Klangkonzept. Gruppen von Bläsern sind beispielsweise um das Publikum herum angeordnet. Der Orchesterklang selbst ist weitgehend homogen. Der Klang verdichtet sich gelegentlich, um sich dann wieder auszudünnen oder in eine einzelne Stimme zu verschmelzen.<sup id="cite_ref-giornaledellamusica_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-giornaledellamusica-4"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gibt jeweils eine Partitur für die eigentliche Musik, für die Live-Elektronik und für die Video-Sequenzen. Diese drei werden in Echtzeit miteinander kombiniert.<sup id="cite_ref-emavinci_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-emavinci-3"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die drei unterschiedlichen Stimmen der Titelfigur repräsentieren verschiedene Aspekte Medeas: Der Sopran verkörpert ihre Weiblichkeit, die „voce leggera“ (eine Pop-Sängerin) das alltägliche Leben und der Alt ihre Mutterschaft und ihre Macht.<sup id="cite_ref-unita_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-unita-5"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orchester">Orchester</h3></div>
<p>Neben den vier Gesangssolisten benötigt die Oper drei Instrumentalsolisten: eine Bassflöte (auch Kontrabassflöte), eine <a href="Querfl%C3%B6te" title="Querflöte">Flöte</a> und ein <a href="Klavier" title="Klavier">Klavier</a>. Die Orchesterbesetzung umfasst die folgenden Instrumente:<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>1.2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Holzblasinstrument" title="Holzblasinstrument">Holzbläser</a>: zwei <a href="Querfl%C3%B6te" title="Querflöte">Flöten</a>, zwei <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinetten</a></li>
<li><a href="Blechblasinstrument" title="Blechblasinstrument">Blechbläser</a>: vier <a href="Horn_(Blechblasinstrument)" title="Horn (Blechblasinstrument)">Hörner</a>, acht <a href="Trompete" title="Trompete">Trompeten</a> (im Saal), vier <a href="Posaune" title="Posaune">Posaunen</a> (im Saal)</li>
<li><a href="Schlagwerk_(Musik)" title="Schlagwerk (Musik)">Schlagzeug</a> (sieben Spieler): zwei <a href="Pauke" title="Pauke">Pauken</a>, zwei <a href="Gro%C3%9Fe_Trommel" title="Große Trommel">große Trommeln</a>, zwei <a href="Gong" title="Gong">Gongs</a>, zwei <a href="Tamtam" title="Tamtam">Tamtams</a>, zwei <a href="Vibraphon" title="Vibraphon">Vibraphone</a>, zwei <a href="Glockenspiel_(Musikinstrument)" title="Glockenspiel (Musikinstrument)">Glockenspiele</a>, zwei Stahlplatten, zwei Stahlseile, <a href="Triangel" title="Triangel">Triangeln</a>, <a href="R%C3%B6hrenglocken" title="Röhrenglocken">Röhrenglocken</a>, <a href="Marimba" title="Marimba">Marimba</a>, <a href="Crotales" title="Crotales">Crotales</a></li>
<li><a href="Klavier" title="Klavier">Klavier</a>, <a href="Celesta" title="Celesta">Celesta</a></li>
<li><a href="Streichinstrument" title="Streichinstrument">Streicher</a>: zehn <a href="Violine" title="Violine">Violinen</a> 1, acht Violinen 2, acht <a href="Bratsche" title="Bratsche">Bratschen</a>, sechs <a href="Violoncello" title="Violoncello">Violoncelli</a>, vier <a href="Kontrabass" title="Kontrabass">Kontrabässe</a></li></ul>
<p>Außerdem gibt es Live-Elektronik und eine Klangregie.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musiknummern">Musiknummern</h3></div>
<p>Die Oper besteht aus drei Teilen mit jeweils zehn „Video-Sequenzen“, die den Ausführenden folgendermaßen zugeordnet sind:<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>1.3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><b>Erster Teil</b>
</p>
<ul><li>Sequenz 1: Preludio concertato (Tutti)</li>
<li>Sequenz 2: Canzone: Medea („voce leggera“) / Chor</li>
<li>Sequenz 3: Orchester</li>
<li>Sequenz 4: Medea (Sopran) / Chor</li>
<li>Sequenz 5: Chor</li>
<li>Sequenz 6: Orchester</li>
<li>Sequenz 7: Canzone: Medea („voce leggera“) / Medea (Sopran)</li>
<li>Sequenz 8: Medea (Sopran) / Chor / Orchester</li>
<li>Sequenz 9: Medea (Alt) / Chor / Instrumentalstücke</li>
<li>Sequenz 10: Canzone: Medea („voce leggera“) / concertato finale</li></ul>
<p><b>Zweiter Teil</b>
</p>
<ul><li>Sequenz 1: Giasone (Countertenor und Jazzstimme) / Medea (Sopran) / Chor</li>
<li>Sequenz 2: Orchester</li>
<li>Sequenz 3: Giasone (Countertenor und Jazzstimme) / Medea (Sopran) / Chor</li>
<li>Sequenz 4: Orchester</li>
<li>Sequenz 5: Canzone: Medea („voce leggera“) / Giasone (Jazzstimme) – Canzone: Giasone (Jazzstimme) / Medea („voce leggera“)</li>
<li>Sequenz 6: Vokalquartett: Giasone (Countertenor), Medea (Sopran, „voce leggera“ und Alt) / Chor</li>
<li>Sequenz 7: Orchester</li>
<li>Sequenz 8: Terzett: Medea (Sopran und Alt), Giasone (Countertenor)</li>
<li>Sequenz 9: Canzone: Medea („voce leggera“) / Giasone (Jazzstimme)</li>
<li>Sequenz 10: Chor / concertato / Tutti</li></ul>
<p><b>Dritter Teil</b>
</p>
<ul><li>Sequenz 1: Vokalquintett: Medea (Sopran, „voce leggera“ und Alt), Giasone (Countertenor und Jazzstimme)</li>
<li>Sequenz: Instrumentalsoli</li>
<li>Sequenz 2: Canzone: Medea („voce leggera“) / Orchester</li>
<li>Sequenz 3: Chor / Orchester / Medea (Sopran), Giasone (Countertenor)</li>
<li>Sequenz 4: Chor / Medea (Sopran) / Chor</li>
<li>Sequenz 5: Chor / Giasone (Countertenor und Jazzstimme) / Chor</li>
<li>Sequenz 6: Orchester</li>
<li>Sequenzen 7–10: Medea („voce leggera“) / Medea (Sopran, „voce leggera“, Alt) / Medea („voce leggera“) / Chor / Tutti</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werkgeschichte">Werkgeschichte</h2></div>
<p><a href="Adriano_Guarnieri_(Komponist)" title="Adriano Guarnieri (Komponist)">Adriano Guarnieri</a> komponierte seine Video-Oper <i>Medea</i> im Auftrag der Fondazione Teatro La Fenice di Venezia.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>1.4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie entstand in den Jahren 2000 bis 2002.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>1.5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem Sujet hatte sich Guarnieri allerdings schon länger beschäftigt. 1988/1989 entstand ein Opernfilm für Soli, Chor und Orchester mit einem Libretto von Pier’Alli nach <a href="Pier_Paolo_Pasolini" title="Pier Paolo Pasolini">Pier Paolo Pasolini</a>, <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a> und <a href="Seneca" title="Seneca">Seneca</a>,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>1.6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von dem ab 1991 Ausschnitte gezeigt wurden.<sup id="cite_ref-apgrd_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-apgrd-11"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Uraufführung fand am 18. Oktober 2002 im Palafenice in Venedig statt, dem Ausweichquartier des <a href="Teatro_La_Fenice" title="Teatro La Fenice">Teatro La Fenice</a> nach dessen Brand im Jahr 1996. Die musikalische Leitung hatte Pietro Borgonovo. Regie führte <a href="Giorgio_Barberio_Corsetti" title="Giorgio Barberio Corsetti">Giorgio Barberio Corsetti</a>. Bühne und Kostüme stammten von Cristian Taraborrelli, das Lichtdesign von Fabio Barettin und die Videos von Fabio Massimo Jaquone. Es sangen Sonia Visentin (Medea 1), <a href="Antonella_Ruggiero" title="Antonella Ruggiero">Antonella Ruggiero</a> (Medea 2), <a href="Alda_Caiello" title="Alda Caiello">Alda Caiello</a> (Medea 3) und Andrew Watts (Giasone). Die Instrumentalsolisten waren <a href="Roberto_Fabbriciani" title="Roberto Fabbriciani">Roberto Fabbriciani</a> (Bass- und Kontrabassflöte), <a href="Annamaria_Morini" title="Annamaria Morini">Annamaria Morini</a> (Flöte) und Alessandro Commellato (Klavier). Für die Live-Elektronik und Klangregie sorgten das Centro Tempo Reale aus Florenz mit dem Centro di Sonologia Computazionale (CSC-DEI) der Universität Padua (Projekt MEGA IST-1999-20410), Nicola Bernardini und <a href="Alvise_Vidolin" title="Alvise Vidolin">Alvise Vidolin</a>.<sup id="cite_ref-8-1" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>1.4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für diese Oper wurde Guarnieri zum zweiten Mal mit dem <a href="Premio_Abbiati" title="Premio Abbiati">Premio Abbiati</a> ausgezeichnet.<sup id="cite_ref-ricordi_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-ricordi-12"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Mitschnitt der Aufführung vom 26. Oktober wurde 2021 vom italienischen Fernsehen auf <a href="Rai_5" title="Rai 5">Rai 5</a> ausgestrahlt und anschließend als Videostream auf RaiPlay bereitgestellt.<sup id="cite_ref-emavinci_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-emavinci-3"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-raiplay_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-raiplay-13"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufnahmen">Aufnahmen</h2></div>
<ul><li>26. Oktober 2002 – Pietro Borgonovo (Dirigent), <a href="Giorgio_Barberio_Corsetti" title="Giorgio Barberio Corsetti">Giorgio Barberio Corsetti</a> (Regie), Cristian Taraborrelli (Bühne und Kostüme), Fabio Barettin (Lichtdesign), Fabio Massimo Jaquone (Video), Orchester und Chor des <a href="Teatro_La_Fenice" title="Teatro La Fenice">Teatro La Fenice</a>, Gianni Di Capua (TV-Regie).<br> Sonia Visentin (Medea 1), <a href="Antonella_Ruggiero" title="Antonella Ruggiero">Antonella Ruggiero</a> (Medea 2), Alda Caiello (Medea 3), Andrew Watts (Giasone), <a href="Roberto_Fabbriciani" title="Roberto Fabbriciani">Roberto Fabbriciani</a> (Bass- und Kontrabassflöte), <a href="Annamaria_Morini" title="Annamaria Morini">Annamaria Morini</a> (Flöte), Alessandro Commellato (Klavier).<br> Live-Elektronik und Klangregie: Centro Tempo Reale, Firenz, CSC DEI Università di Padova (Progetto MEGA IST-1999-20410), Nicola Bernardini, Alvise Vidolin.<br> Video aus dem Palafenice di Venezia.<br> Videostream auf RaiPlay.<sup id="cite_ref-raiplay_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-raiplay-13"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Teatro_La_Fenice" title="Teatro La Fenice">Teatro La Fenice</a>: Programmbuch der Uraufführungsproduktion (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.teatrolafenice.it/wp-content/uploads/2019/03/MEDEA.pdf">PDF; 1,6&nbsp;MB</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=nh1l4K0X3d0">Video-Trailer</a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.raiplay.it/video/2021/10/Medea-Guarnieri-b66fb967-2ce9-4969-bc9a-8b7976cfda47.html">Video der Uraufführungsproduktion</a> auf RaiPlay (Registrierung erforderlich)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitalarchivioricordi.com/en/partiture?page=1&amp;relatedPeople=Adriano+Guarnieri&amp;relatedWorks=Medea">Dokumente</a> im historischen Archiv des Musikverlags Ricordi</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li><span class="mw-cite-backlink">↑ </span> <span class="reference-text"><a href="Teatro_La_Fenice" title="Teatro La Fenice">Teatro La Fenice</a>: Programmbuch der Uraufführungsproduktion (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.teatrolafenice.it/wp-content/uploads/2019/03/MEDEA.pdf">PDF; 1,6&nbsp;MB</a>).</span>
<ol class="mw-subreference-list"><li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 53.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 22.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 75.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-8">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">S. 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">S. 63–66.</span>
</li>
</ol></li>
<li id="cite_note-emavinci-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-emavinci_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-emavinci_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-emavinci_3-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.emavinci.it/contemporanea/archives/4487"><i>MEDEA di Adriano Guarnieri.</i></a> In: <i>EMA Vinci contemporanea.</i> 25. Oktober 2021, abgerufen am 22. Mai 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-giornaledellamusica-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-giornaledellamusica_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-giornaledellamusica_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alessandra Morresi: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.giornaledellamusica.it/recensioni/la-tragedia-di-medea"><i>La tragedia di Medea.</i> Rezension der Uraufführung.</a> In: <i>Giornale della musica.</i> 21. Oktober 2002, abgerufen am 22. Mai 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-unita-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-unita_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-unita_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Rubens Tedeschi: <i>Medea, tutte le ombre di una tragedia.</i> Rezension der Uraufführung. In: <i>L’Unità.</i> 23. Oktober 2002 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/unita_2002-10-23/page/n22/mode/1up">online</a> im <a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-apgrd-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-apgrd_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.apgrd.ox.ac.uk/productions/production/7794">Werkinformationen</a> (englisch) im Archive of Performances of Greek and Roman Drama (APGRD), abgerufen am 22. Mai 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-ricordi-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ricordi_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ricordi.com/en-US/Composers/G/Guarnieri-Adriano.aspx"><i>Guarnieri, Adriano.</i> Biografie</a> (englisch) beim Musikverlag <a href="Ricordi" title="Ricordi">Ricordi</a>, abgerufen am 22. Mai 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-raiplay-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-raiplay_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-raiplay_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.raiplay.it/video/2021/10/Medea-Guarnieri-b66fb967-2ce9-4969-bc9a-8b7976cfda47.html">Video der Uraufführungsproduktion</a> auf RaiPlay (Registrierung erforderlich), abgerufen am 20. Mai 2022.</span>
</li>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/no00058950">no00058950</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/175985848/">175985848</a></span> </div>
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